MIKROKREDITE
MALI

Der in Bamako (Mali) tätige Verein „Häuser der Hoffnung“ legt mit unserer Unter­stützung 2022 ein Mikro­kredit-Pro­gramm für 100 junge zukünftige Un­ter­nehmer­innen auf. Je­de Kre­dit­gruppe hat 10 Mit­glieder und wird von einer Prä­sidentin geleitet, die auf die Ein­haltung der Regeln ach­tet. Die Frauen bürgen gegen­seitig füreinander. Be­glei­­tet wird das Pro­­gramm von einer Koch­schule, in der die Halt­bar­mach­ung von Lebens­mitteln zum spä­teren Ver­kauf, aber auch Buch­hal­tung und Ver­mark­tung ver­mittelt wird.

 

Mit Mikrokrediten können die Frauen die Dinge an­schaf­fen, die sie für ihre Selb­stän­dig­­keit brauchen. In Mali herr­schen Armut, Hun­ger und Lebens­mittel­knapp­­heit. Essen ist teuer, den Fa­mil­ien fehlt es an Geld. Gleich­zei­tig ver­der­ben Le­ben­smit­tel nach der Ernte, da sie man­gels Kühl­ung nicht schnell genug ver­arbe­tet werden können.

 

Die Mehr­zahl der ge­för­der­ten Frauen ist allein für das Fa­mi­lien­ein­kom­men zu­stän­dig. Oft müs­sen sie die ge­­­sam­­te Groß­fa­mi­lie mit­ver­sor­­gen. Mikro­kredite sind ein wichtiger Bei­trag, die Selb­stän­­dig­keit und Un­ab­hängig­keit jun­ger Frauen in Mali zu fördern. Vor­aus­setzung zur Teil­­nahme ist, die ei­genen Kin­der zur Schu­le zu schicken.

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